Kreative Fotografen brauchen nur ein Objektiv

Immer mehr lese ich, dass die meisten richtig kreativen Fotografen nur mit einem Objektiv fotografieren. Meistens ist es die beliebte Festbrennweite von 50mm mit ƒ1.2 – ƒ1.8. Unter kreative Fotografen zähle ich meistens die weiblichen, die keine Lust haben sich näher mit der ganzen Technik zu beschäftigen. (Achtung! Vorurteil 😐 ) Natürlich liest man auch immer mehr, dass kein Fotograf auf sein 50mm Offenblende verzichten will und häufig wird es sogar als „Immerdrauf“-Objektiv benutzt. Es ist ja auch verdammt flexibel und kann man immer gebrauchen. Ich benutze zwar mein Kit-Objektiv als „Immerdrauf“-Objektiv aber das liegt glaube daran, dass ich einfach noch nicht genau weiß was ich nun genau fotografieren will und so 18-55mm sind schon ziemlich flexibel.

Weibliche Fotografen sind sowieso immer die besten, denn sie können die – meist weiblichen Models – immer perfekt in Szene setzen und können gleichzeitig sogar auch Visagistin sein. Ich denke, das beweist auch wieder mal, dass man nicht immer eine Riesenausrüstung braucht und richtig gute Bilder zu machen. Eine 450D, 50mm 1.8 und evtl. ein Blitz reicht vollkommen aus um was richtig geiles zu machen. Aber so eine Ausstattung sieht man bei den meisten männlichen Fotografen ja eh kaum. Wir Männer müssen einfach immer das passende Objektiv und und perfekte Lichtsetting haben. 😉

Wie auch immer, so ein Offenblende Objektiv ist einfach perfekt. Man kann sehr gut mit dem beliebten Bokeh spielen und für dunklere Locations sowieso gut geeignet.

bokeh_canon_50mm1.8

Dass der eine Punkt ein Ei ist macht übrings den Qualitätsunterschied zwischen 1.2 und 1.4 aus. Bei denen ist das dann auch ganz rund. Nur für die Leute die sich immer fragen warum der große Preisunterschied zwischen den 3 Offenblenden ausmacht. Aber das fällt bei einem Portrait oder wo anders eh kaum auf.

Wie seht ihr das eigentlich? Findet ihr man braucht immer noch andere Objektive und könntet nur mit einem nicht leben?

9 Antworten auf „Kreative Fotografen brauchen nur ein Objektiv“

  1. Ich benutze ebenfalls nur ein Objektiv. Außer es ist mal kaputt so wie vor kurzen. Und ich komme damit ganz gut klar. Es fördert vielleicht die Kreativität weil man sich schon vorher Gedanken macht ob der Zoom oder der Weitwinkel des Objektives reicht und wie man am besten das Motiv gestaltet so das der Zoom reicht etc. Also nur so ne Vermutung 🙂

  2. Also ich benutze zur Zeit nur eins, weil ich im moment einfach nicht das Geld für teures Equipment habe. ABER: Gerade gestern habe ich mir mal das Tamron 17-50 f/2,8 gegönnt, als kleines Update meiner Kitlinse. Das 50mm Standard-Objektiv, das du angesprochen hast, habe ich auch im Auge gehabt… das muss aber vorerst noch ein wenig warten 😉

    Toller Blog übrigens, weiter so! 🙂
    .-= Kevin´s letzter blog ..Mein Neffe Alexander =-.

  3. Zur zeit ein 18-55mm auf meiner 1000D, aber denk mal, ein Makroobjektiv sollte noch dazu und vllt ein anständiges Tele, so mindestens bis 300mm.
    Aber da ich keinen Dukatenesel besitz muss das noch was warten. 😉

    1. Ja da hast du schon recht. Aber ich finde Wildlife-Fotografien nicht so wirkungs- und bedeutungsstark wie in ein manch anderen Bereich. Guter Fotograf kann man immer sein, aber man müssten die Fotografen unterscheiden. Einmal die Pressefotografen und dann die normalen, die Strobisten, Hobbyfotografen und was es sonst noch so gibt. Aber naja, ist vieles subjektiv.

  4. Die Festlegung auf eine feste Brennweite ist eine Herausforderung, mit der man sich erst einmal auseinandersetzen muss. Bisher habe ich überwiegend verschiedene Zoomobjektive genutzt und habe mir erst vor kurzem das EF 50mm f1,8 von Canon zugelegt. Vielleicht bin ich da typisch Mann…
    .-= Kai´s letzter blog ..Canon EF 50mm f1,8 II =-.

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