Die Sache mit dem Design

Wenn man sich schon jahrelang mit Webdesign beschäftigt sollte man ja wenigstens in der Lage sein ein eigenes Design zu entwerfen. Ich rede hier erstmal nur von dem Entwurf. Wenn man dann aber noch eine Ausbildung zum Mediengestalter anfängt, dann sollte man auch in der verdammten Lage sein ein Design für WordPress anzupassen. Okay, das lernt man ja eigentlich in der Ausbildung – oder auch nicht – aber es möchte trotzdem rein theoretisch umsetzbar sein von einem selbst. Aber wie schon einige „Studien“ bewiesen haben, ist ja ein „Gestalter“ sowieso fast nie mit dem zufrieden was er für sich selbst gestaltet. Also entscheidet man sich auch meistens für ein relativ minimalistisches Design oder steckt Wochen in die Erstellung eines sehr guten Designs. Wie dem auch sei, man kann es sich auch leicht machen und wie UARRR einfach ein „Art Directed“-Design entwerfen.

Die Entwicklung an sich ist gar nicht mal so aufwändig wie bei normalen WordPress-Themes. Man hat dann immer die Möglichkeit für jeden einzelnen Beitrag die Farben sowie Hintergrundbilder festzulegen. (Wäre ich jetzt schlau würde ich jetzt noch ca. 10 Blogs hier mit Screenshots verlinken, welche Art Directed Blogging betreiben.) Aber spätestens wenn man mal den Blog von UARRR (siehe oben) oder designinformer.com (mal die Artikel durchklicken) anschaut wird einen klar wie gut sowas einfach ist. Man kann sich bei Formen, Farben und Bildern so richtig auslassen und komplett individuell gestalten. Ist wie, wenn man für jeden Beitrag ein komplettes „Design“ entwirft. Ist auch für den Leser auch viel lieber zu lesen, weil man ja erkennt, dass da mehr Arbeit drin steckt als „nur“ Content, Bilder und eigene Meinung.

Nochmal die Vorteile: Schnelle und recht einfache Entwicklung des WordPress-Themes. Individuelle Anpassung des Erscheinungsbilds bei jedem Beitrag. Durch viele optisch unterschiedliche Blogbeiträge weckt man das Interesse der Besucher und man fällt in der Bloggerwelt auf.

Und warum macht dann nicht jeder sowas? Oder eigentlich: Warum mach ich es nicht? Gute Frage. Aber der Hauptgrund ist eigentlich, dass ich versuche ein fertiges Theme (mit gestylten Kommentaren und  so weiter) nach meinen Wünschen anzupassen… und so einfach ist das gar nicht – oder ich habe einfach nicht die Geduld dafür.

Wie dem auch sei. Jeder der irgendwie kreativ sein will sollte sich so ein Theme zulegen bzw. basteln. Ist bestimmt super.

Ihr dürft euch jetzt erstmal wieder mit dem „neuen“ Theme anfreunden.

Auf keinen Fall auf das Dreieck hinter dem Blogtitel klicken!

6 Antworten auf „Die Sache mit dem Design“

  1. So ein Design wie UARRR ist einfach unglaublich, aber ich denke auch ziemlich zeitaufwendig. Ich bin eher die Person, die sich einmal darum kümmert und sich dann nur noch auf die Texte konzentrieren sollte..

  2. Ich finde das Design von Uarrr einfach nur super und hätte das für mein Blog auch gerne. Gibt es dazu irgendwo eine Art Tutorial, wie man sowas am besten anstellt? Habe da nämlich leider kaum bis gar keine Ahnung von.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.